Mittwoch, 20. April 2011

Quellen

Bilder:
http://www.osterholz-apotheke.de/img/herzlich_willkommen.gif
http://4.bp.blogspot.com/_ACZDYaYiAAw/S9RCJJM9iVI/AAAAAAAAAAM/noPkdMvZxQI/s1600/82a66724b498945ae7676af1cc5d9da2_1.jpg
http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/mittelalter/altes_handwerk/img/intro_handwerk_steinmetz_g.jpg
http://www.quedlinburgweb.de/qlb/muenzenberg/images/bellelmusikant02.gif
http://www.demonews.de/userContent/Articles/2293/4.jpg
http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/epochen/mittelalter/staedte/heilbronn/photoalbum_heilbronn/b4.jpg/variant/medium
http://www.baukunst-nuernberg.de/margaretenkapelle.jpg
http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-g/280/meissen-bilder-15-meissner-dom-chor.jpg
http://www.smwk.sachsen.de/img/justiz.jpg
http://www.deutschland-im-mittelalter.de/bilder/markt3.jpg
http://www.bundestag.de/blickpunkt/108_Glasklar/imagesContent/500px/0702028b.gif

Texte:
http://www.deutschland-im-mittelalter.de/dokumentationen/lebensverhaeltnisse.php
http://www.innenarchitekten-in-berlin.de/architektur/romanik-architektur.htm
Buch: Das waren Zeiten, Gymnasium- Baden- Württemberg, C.C.Buchner Verlag, DieterBrückner und Harald Focke

Filme:
http://www.youtube.com/watch?v=ABlRTvnGY8w&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=5cVoTbLT_J4&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=Qm6RvLXXSvs&feature=player_embedded

Filme von der Stadt im Mittelalter

10. Romanik und Gotik

Romanik und Gotik sind die am häufigsten vertreten Baustile im Mittelalter.

Romanik:
  • Romanik stammt von dem Baustil der Römer ab, deshalb auch der Name “Rom”anik.
  • War die Grundbauart im Mittelalter bis zum 11. Jhd.
  • Bauten mit aus diesem Baustil wikren schwer, wuchitg, blockartig und wehrhaft.
  • Bauwerke besitzen einen Rundbogen und Säulen.

Gotik:
  • Beginn war im 11. Jhd.
  • Mischte sich mit dem romanischen Baustil, löste ihn aber später ab.
  • Bauten waren möglichst hoch und sollte möglichst offen sein und viel Licht einlassen. Die Höhe gab auch den Kirchen und Kathedralen (die mit diesem Baustil errichtet worden sind) die Lust nach Oben zu schauen, was die Leute auch zu Gott in den Himmel blicken ließ.
  • Für die Patrizier war es auch ein Symbol für die Finanzielle Kraft einer Stadt, wenn sie sich so eine Kirche/Kathedrale leisten konnten.

9. Beginnt mit dem Aufstieg einer Stadt auch auch ein bürgerliches Zeitalter ?

Zuerst eine Erklärung zu dem bürgerlichen Zeitalter. Dieses Zeitalter soll das Vorläufer von unserer heutigen Gesellschaft sein, d.h. Mit Rechten und Selbstbestimmung im Sinne von menschlichen Grundrechten sein.

Wir denken es stimmt. Eine Stadt zum funktionieren zu bringen erfordert Zusammenhalt der Bewohner. Und Zusammenhalt ist nur möglich, wenn es Regeln gibt an die sich jeder hält. Solche Regeln könnten dann gut wie unsere heutigen Grundrechte aussehen.

8. Wie sah eine mittelalterliche Stadt aus (Aufbau, Gebäude)?

Aufbau der Stadt im Mittelalter

1. Rathaus
2. Kirche
3. Marktplatz
4. Marktbrunnen
5. Wohngebäude der Patrizier
6. Stadtmauer mit Graben
7. Stadttor
8. Landwirtschaft der Bauern
9. Galgen

Rathaus: Sitz des Bürgermeisters(Patrizier), von den hohen Adligen
Kirche: Zum beten für die Leute der ganzen Stadt, vielleicht auch zum verkünden geeignet, wenn ein Krieg ansteht.
Marktplatz + Marktbrunnen: Zum Einkaufen geeignet, und zum Wasser holen geeignet. Auf dem Marktplatz werden täglich Lebensmittel verkauft, natürlich haben die Patrizier vorrang.
Wohngebäude der Patrizier: Wie es schon sagt die Unterkünfte ("Villen") der Adligen.
Stadtmauern mit Grabe: Schutz vor Außwärtigen.
Stadttor: Einlass für die Bewohner der Stadt, und auch als Schutz dient es. 
Landwirtschaft der Bauern: Anbau von Lebnsmitteln für die Bewohner.
Galgen: Zum Bestrafen von Flüchtlingen.  

7. Wie waren die Lebensverhältnisse in einer mittelalterlichen Stadt?

Die Vermögens- und Machtverhältnisse der Stadtbevölkerung waren ein Hinweis auf die Wohnverhältnisse in der mittelalterlichen Stadt. Das Aussehen der Häuser zeigte, dass es große Unterschiede gab. Die Häuser der Oberschicht, der Unterschicht und der Randgruppen lagen immer in verschiedenen Straßenzügen oder Vierteln. Die Reichen sicherten ihre Wohnviertel mit eisernen Ketten, aus Angst vor Aufruhr, Diebstahl und Plünderungen. Die Patrizier und reiche Handwerksmeister hatten komfortable Herrenhäuser. Die Unterschichten hatten kärgliche und schlechte Behausungen.

Die Lebensverhältnisse wurden wieder grob in drei Schichten unterteilt:

       1. In den damaligen "Villen" der mittelalterlichen Stadt wohnten die Patrizier, Ratsherren und Großgrundbesitzer. Die Wohnungen der reichen Bürger lagen direkt im Zentrum. Auf dem Marktplatz, konnten sie sich schnell und gut mit Lebensmitteln versorgen, ehe es für die Ärmeren immer knapper wurde. Die Patrizier konnten sich so ziemlich alles leisten und kaufen. Die Oberschicht bildete gerade einmal 2% der gesamten Stadtbevölkerung.

Patrizier mit seiner Frau

      2.      In der zweiten Gruppe sind die Handwerker eingeordnet. Sie waren frei und bildeten immer einen eigenen Stand in der Gesellschaft. Die Handwerker waren den Kaufleuten noch untergeordnet. Zum Überleben hatten die Handwerker genug Geld. Sie mussten nicht um ihr Leben kämpfen und befürchten, dass sie zu wenig Essen haben. Doch für diese Schicht war das Geld nicht immer das wichtigste, sondern die Sicherheit genug Arbeit zu haben. Allgemein kann man sagen, dass sie trotz der nicht so guten Schicht ein schönes und vielleicht ein problemloseres Leben führen können.


Handwerker im Mittelalter

        3.  Die unterste Schicht bildeten die Armen und Hilflosen der Stadt. Es gab die Armen, die nichts für ihr Leid konnten. Das waren Waisen und Witwen. Es gab aber auch Arme die zu faul waren zu Arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, sie gingen lieber auf die Straße zum Betteln. Diese Art des Geldverdienens wurde aber bald verboten. Diese Menschen wurden dann eines Tages einfach aus der Stadt verjagt.
Bettler im Mittelalter
   

6. Welche Schichten waren in der mittelalterlichen Stadt vertreten?

Die Gesellschaft war in verschiedene Stände aufgeteilt, denen man von Geburt angehörte. Sie war aufgebaut in eine Oberschicht, in eine Mittelschicht und in eine Unterschicht. Zu diese drei Schichten
kam noch eine Randgruppe hinzu, die sehr scharf von den Hauptschichten abgetrennt war.
Die Bewohner der  mittelalterlichen Stadt hatten unterschiedliche Rechte.
Deshalb gab es große Besitz- und Einkommensunterschiede. Je besser der Beruf, und das Einkommen von den Bürgern waren, desto höher war man in den Schichten eingeordnet.

Schichten im Mittelalter
1.      Oberschicht:

-          Zur reichen  Oberschicht gehörten die Patrizier, sie waren meist von Beruf Fernhandelskaufleute und Ministerale.
-          Es war nur ein sehr kleiner Teil der Stadtbevölkerung, etwa 2%.
-          zu ihnen gehörten auch noch:
  •          Stadtadel
  •          Großkaufleute
  •          reiche Gewerbetreibende
  •          Grund- und Hausbesitzer

2.      Mittelschicht:

-          Zur wohlhabenden Mittelschicht  gehörten ein Drittel der Stadtbevölkerung
-          das waren hauptsächlich:
  •          Handwerksmeister
  •          weniger vermögende Kaufleute
  •          städtische Beamte ( Ärzte, Juristen, Baumeister,…)
  •          Ackerbürger
  •          Kleinhändler


3.      Unterschicht:

-          Die Unterschicht umfasste in manchen Städten fast zwei Drittel der Stadtbevölkerung.
-          Die Bevölkerung der Unterschicht, bezeichnete man als Einwohner, sie waren keine Bürger. Das heiß sie hatten keine politischen Rechte. Sie mussten aber trotzdem allem steuer-, wehr- und gerichtspflichtig.
-          zur Unterschicht gehörten:
  •          Kleinhändler
  •          Handwerksgesellen
  •          Lehrlinge
  •          Tagelöhner
  •          Dienstleute

4.      Randgruppen:

-          Zur Randgruppe gehörten alle die, die keinen festen Wohnsitz haben.
-          Sie wurden aber in der Stadt geduldet.
-          zu ihnen gehörten:
  •          Juden
  •          Henker
  •          Huren
  •          Zigeuner
  •          Totengräber
  •          Henker
  •          Schinder
  •          Arme
  •          Kranke
  •          Bettler

5. Entwichklung der Stadt vom 11. Jh. bis zum 14. Jh.

4. "Stadtluft macht frei"

Der Begriff "Stadtluft macht frei" bedeutet, dass man nach einem Jahr und einem Tag frei war, von seinem Leibeigenen(Dienstherrn).
Viele Leibeigene fliehten von ihren Dienstherren in die Stadt. Es war Gesetz, dass wenn diese es schaffen in einer Stadt ein Jahr und ein Tag zu leben, ohne vom Grundherrn entdeckt zu werden und zu zurückgebracht zu werden, diese frei waren und somit auch ein Bewohner dieser Stadt.

Karikatur "Stadtluft macht frei"

3. Kennzeichen einer Stadt

Eine Stadt hob sich in 3 Teilbereichen von ihrer Umgebung ab:

Wirtschaftlich:
In den meisten Städten regierten Handwerkliche und gewerbliche Produktion und Handel. Ein weiter Vorteil ist die Verteilung und Kauf -und Verkauf der Waren zwischen Stadt und Land und der Regionen auf den städtischen Märkten.

Gesellschaftlich:
Vorteil in einer Stadt zu leben war unter anderem, dass man nicht vor einem anderen Gericht verurteilt worden konnte, sondern nur vor dem der jeweiligen Stadt in der man seinen Wohnsitz hatte. Außerdem mussten Stadtbewohner keinen Frondienst leisten und durften sich ohne Genehmigung ihres Herrn verheiraten an wen sie wollten. Ein weiteres Privileg war, dass man seinen Besitz jedem den man wollte verkaufen und natürlich vererben konnte.

Rechtlich:
Jeder Stadt besaß eine eigene Verwaltung und „Gerichtsbarkeit“.
Zudem wurden ihnen bestimmte Rechte zu gute, die der Grundherr den Bürgern verlieh, zu ihnen zählte man das Befestigungs-, Markt-, Münz-, und Zoll-, Handelsrecht, und die Gerichts- und Wehrhoheit.

2. Vielfalt der mittelalterlichen Stadt im Deutschen Reich.

Willkommen

Willkomen auf unserer Blogseite !
Wir wollen ihnen bestmöglich alle Fragen über eine mittelalterliche Stadt beantworten.
Viel Spaß beim lesen und beim stöbern!!!
Wünscht euch Besuchern Michael Romme, Michale Weinreich, Johannes Rehberg und Tanja Gebhart.!!

Montag, 18. April 2011

1. Gründung von Städten 11. Jh.

Im Mittelalter brach eine Gründungswelle von Städten aus. Jetzt stellt sich die Frage, warum denn ?

Hier die wichtigsten Gründe für einen Stadtbau

  • Ertragssteigernde Erfindungen in Landwirtschaft führten zu mehr Ertrag, was mehr Menschen erlaubte, für die gleiche Anzahl an bewirtschaften Land, zu leben.
  • Handel regte viele Menschen sich an Kreuzungen zu ballen, da hier die Wahrscheinlichkeit, dass ein Händler vorbeikam höher sind. Ausserdem waren die Chancen höher, dass ein Händler kommt, wenn er weiß, dass er an dieser Stelle Profit machen kann, weil viele Leute sich in einer Stadt befinden.